Swedish Lunch am WEF in Davos

Volvo war auch 2017 Hauptsponsor des bereits legendären Swedish Lunch am WEF in Davos. Neben ganz viel Sonnenschein auf der Terrasse vom Hotel Schatzalp, hoch über Davos, und vielen interessanten Gesprächen beim Lunch, gab es zwei hochkarätig besetze Panels zu hören.

Die Mission der Initianten des Swedish Lunch ist es, Entscheidungsträger aus der ganzen Welt zusammenzubringen, damit sie sich über Themen wie Technologie und Innovation austauschen können. Technologie und Innovation sind zwei Werte, für die auch Volvo steht. Umso interessanter waren die beiden Panels, die den Fokus ebenfalls auf diesen Themen hatten.

Im ersten Panel wagten Nami Zarringhalam, Gründer und CSO von Truecaller, Andy Chen ehemaliger CEO von Tidal Music und Andrew Keys, Head of Global Business Development ConsenSys  bei Ethereum, einen Blick in die Zukunft. Diskutiert wurde über digitale Währungen, smarte Verträge, künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos. Das Fazit der drei Gesprächsteilnehmer fiel eindeutig aus. Wer Innovation schafft, der ist auch in der Verantwortung, die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren und zu erklären was dahinter steckt.

„Viele Leute fühlen sich im Stich gelassen“, erklärt Nami Zarringhalam die Zurückhaltung der Gesellschaft, gegenüber neuen Technologien wie selbstfahrenden Autos. „Firmen, die hinter diesen Innovationen stehen, müssen die Leute an der Hand zu nehmen. Es benötigt ein radikales Umdenken der Gesellschaft, welches nur dann stattfinden kann, wenn die Firmen, sich auch tatsächlich in der Verantwortung sehen“, so Zarringhalam weiter.
Andy Chen ist gerade was die selbstfahrenden Autos betrifft gespannt, wie sich die einzelnen Staaten dazu verhalten werden. Die Technologie existiere bereits, es sei viel mehr eine Frage der Infrastruktur und der damit verbunden Entscheidungen, für die es eine enge Zusammenarbeit von privaten Firmen und dem Staat benötige. „Dann steht selbstfahrenden Autos nichts mehr im Wege, es ist nur eine Frage der Zeit“, ist sich Chen sicher.

Die Gäste des zweiten Panels waren eigentlich eingeladen, einen Blick zurück zu werfen. Dies hat sich als schwieriger als gedacht herausgestellt. Sam Cassatt, Chief Strategy Officer ConsenSys bei Ethereum, Christer Fuglesang, Astronaut and prof. am Royal Institute of Technology und Oren J. Falkowitz, CEO of Area 1 Security landeten immer wieder in der Zukunft. Verständlich, bei den Themen Innovation und Technologie. So begann das Gespräch mit Passwörtern, gemäss Sam Cassatt ein Reliquie, ein geteiltes Geheimnis und war dann ziemlich schnell bei den spannenden Visionen, die Cassatt zeichnete, wie man in Zukunft die eigene Identität im Internet sicher verschleiern wird. Zum Beispiel in dem einem der Computer an der eigenen Gangart erkennt. „Ein sicheres Passwort ist was du bist, nicht was du was du weisst“, untermauert Cassatt seine These.
Während in dieser Gesprächsrunde der Astronaut Fuglesang die sich anbahnende Demokratisierung und Privatisierung in der Transportindustrie und die Pläne von Elon Musk, den Weltraum zu kommerzialisieren positiv bewertete, verteidigte Falkowitz die Rolle des Staates. „Die Regierung ist finanziell für einen Grossteil der Grundlagenforschung verantwortlich und für Stipendien an den renommiertesten Universitäten, wo wiederum geforscht wird“, begründet Falkowitz seine Haltung gegenüber der Privatisierung.

Wir haben an diesen beiden Panels diverse inspirierende Inputs erhalten, die sich durchaus auf die Autobranche ableiten lassen. Wer mehr wissen möchte, kann die beiden Panels hier nachhören:

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