«Through Momentum»: Volvo Art Session meets Interaction Design

Im Zuge der Digitalisierung werden mehr und mehr Gegenstände durch Sensoren intelligent, um digitale Schnittstellen erweitert und auf diese Weise mit anderen Gegenständen vernetzt. Was gemeinhin als «Internet of Things» bezeichnet wird, gewährt vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten: So erlaubt es die Vernetzung mitunter, neue Dienstleistungen anzubieten, die sich den Bedürfnissen des Nutzers anpassen.

Die interaktive kinetische Lichtinstallation «Through Momentum», die im Rahmen der Volvo Art
Session im Foyer des Schiffbaus ausgestellt wird, reflektiert diese Aspekte der Digitalisierung und
bringt sie dem Besucher spielerisch näher. Die Installation besteht aus einem Raster an 48
intelligenten, vernetzten Leuchtobjekten, die an der Decke hängen. Ausstellungsbesucher haben
die Möglichkeit, über verschiedene Kanäle mit «Through Momentum» in Interaktion zu treten.

Einerseits besitzen die Leuchtobjekte mehrere Sensoren, welche die Besucher im Umfeld der
Installation erkennen. Sobald diese die Installation betreten, verändern die Leuchtobjekte, die an
Motoren gekoppelt sind, ihre Höhe. Das Licht wird so zum Stellvertreter der digitalen Hülle, die uns
täglich umgibt. Andererseits kann der Besucher mittels Tablet und digitaler Schnittstelle die
Lichtintensität der einzelnen Leuchtobjekte steuern. Das System an Leuchtobjekten wird dadurch
in eine digitale Plattform verwandelt, auf welcher die Besucher interagieren können. Die so
entstehende Verbindung aus Leuchtobjekten, lokaler Interaktion und digitaler Schnittstelle
verkörpert das Leitmotiv «Human meets Digital».

«Through Momentum» entstand in einer Kooperation der Fachrichtung Interaction Design (IAD) der
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit Lucid, dem Büro für kollektive Neugierde. Für das IAD
übernehmen Joël Gähwiler und Moritz Kemper die künstlerische Leitung, unterstützt durch die
Studierenden Alexander Blaschek, Noemi Chow, Alessa Gassmann, Simona Oswald und Ilaria
Stendhal. Lucid – Marco Ehrmann, Mona Neubauer, Jonas Scheiwiller und David Simon – zeichnet
für die technische Umsetzung, die Koordination des Aufbaus und den Betrieb vor Ort
verantwortlich. Der Entstehungsprozess der Installation kann über www.instagram.com/volvoartsession mitverfolgt werden.

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