Das war die Volvo Art Session 2017

Im Rahmen der diesjährigen Volvo Art Session lancierte Volvo Car Switzerland ihren neuen Kompakt-SUV,den Volvo XC40. Doch wer sich unter dem Anlass ein herkömmlichen Markenevent vorstellt, liegt falsch: die Besucher durften sich unter dem Leitmotiv  «Human meets digital» auf spannende Beiträge von Kunstschaffenden, Designern und Vordenkern freuen.

Die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt werden fliessender – so wurde im Rahmen der Veranstaltung die Frage gestellt: Was bedeutet diese Entwicklung für den Menschen und das gesellschaftliche Zusammenleben?

Volvo transformierte den Zürcher Schiffbau am 12. Oktober 2017 in ein Forum für nationale und internationale Kunstschaffende, Designer und gesellschaftliche Vordenker. Die geladenen Gäste erlebten an der Eröffnungsveranstaltung eine interaktive Performance des Künstlerkollektivs «Team Recycled» aus verschiedenen Kunstformen, welche die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt verwischen liess und die Zuschauer restlos begeisterte. Die Besucher erwartete eine Ausstellung, die überraschte und zum Ausprobieren animierte: Die virtuellen Kunstwerke des aufstrebenden Berliner Künstlerkollektivs Refrakt sowie eine interaktive Lichtinstallation der Fachrichtung Interaction Design der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) luden bereits an diesem Abend und auch an den zwei Folgetagen zu Inspiration und Diskussion ein. Die Besucher liessen es sich nicht entgehen, die Kunstwerke zu testen und zahlreiche Fotos zu knipsen.

Weiter durften die Gäste den brandneuen Premium Kompakt-SUV Volvo XC40 kennenlernen. Das Highlight des Abends war jedoch die Keynote-Rede des renommierten Futuristen Martin Lindstrom: Er präsentierte seine Sicht der Auswirkungen einer stetig fortschreitenden Digitalisierung auf Gesellschaft und Individuum. Zentrale Treiber der diesjährigen Volvo Art Session sind Fragen nach dem Potential und den Herausforderungen der digitalen Transformation: wie macht die Technologie unser Leben einfacher? Wird es dem Menschen gelingen, Kontrolle über die technologischen Entwicklungen zu wahren? Welche Verantwortung tragen Organisationen, die den Digitalisierungsprozess vorantreiben? Der gebürtige Däne beleuchtete die Chancen und Gefahren der zunehmenden Verflechtung von Mensch und Technologie. Unter dem Titel „Vater, was liebst Du mehr – mich oder dein iPhone?“ wagte er einen Blick in die Gesellschaft der Zukunft, basierend auf seiner extensiven Expertise in den Bereichen Markenbildung, Neurowissenschaft und kulturelle Anthropologie. Dabei antizipiert er radikale Veränderungen bei Marken, im Handel, in der Mobilität und der Kommunikation. «Die Generation X nutzt neue Gadgets begeistert. Toll designt und und leistungsstark sollen sie sein. Doch die jüngste Generation achtet auf ganz andere Dinge, für sie ist die Technologie ein natürlicher Bestandteil des Lebens», so Lindstrom. Aus Sicht von Martin Lindstrom ist der Schlüssel unserer Gesellschaft, die Balance zwischen analog und digital zu finden. Lindstroms Keynote bot den Gästen Anregungen für spannende Gespräche und inspirierenden Austausch im Anschluss.

Doch wie setzen sich die Akteure der Volvo Art Session mit der Digitalisierung auseinander? Wo sehen sie Potential, was empfinden sie als störend? Alexander Govoni von Refrakt ist kritisch:  «Ich persönlich bedaure manchmal, wie schnell man Wissenslücken heute einfach weg googelt. Früher musste man sich viel mehr mit Themen auseinandersetzen und konnte nicht einfach das Handy zücken.» 

Event-Impressionen:

Hier die ganze Keynote von Martin Lindstrom:

Die Show:

Natalie Robyn, Managing Director Volvo Car Schweiz hingegen ist überzeugt: «Die Technologie bringt unter anderem autonomes Fahren mit sich – und autonomes Fahren wird uns ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Denken Sie an weniger Verkehr, weniger Unfälle und eine massiv verbesserte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.»

Mehr finden Sie auch auf «Andy meets Warhol».

Die Gäste waren vom neuen Volvo XC40 sichtlich begeistert, der Wagen wurde vor Ort von innen und aussen bestaunt. Das Fahrzeug fährt teilautonom und mit besitzt eine Sharing-Funktion. Was das bedeutet, können Sie hier herausfinden. ah

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