Autos in Millionenstädten

Smog, Stau und Lärm. Die fortlaufende Urbanisierung bringt Städte an den Rand eines Verkehrskollapses. Macht es im Zuge dieser Entwicklung überhaupt noch Sinn, Auto zu fahren? Welche Eigenschaften muss das Auto der Zukunft haben, um den neuen Herausforderung von Megacitys gerecht zu werden?

Ohrenbetäubender Lärm dröhnt in den Ohren, ein Ochsenkarren taucht wie aus dem nichts auf und zwingt zum abrupten abbremsen. Motorräder, Passanten, Autos, ja sogar Kühe und Ziegen schlängeln im morgendlichen Verkehrschaos Mumbais aneinander vorbei. Nicht nur in Indien, auch in der idyllischen Eidgenossenschaft spitzt sich die Lage zu. In Zürich beispielsweise steht man laut Indrix Traffic Scorecard durchschnittlich 53.5 Stunden im Stau.

Innovationstrends für Autos in Megastädten

Die 2015 veröffentlichte Studie Innovationsmanagement in der Automobilindustrie von Marsh Mercer Kroll (MMC) setzt den Innovationsfokus dort, wo weltweite Megatrends nach klugen Problemlösungen verlangen. Wir zeigen einige Erkenntnisse.

Himmelbett Feeling oder Sportsitz?

Das Auto der Zukunft soll einen einfachen Wechsel zwischen Fahr- und Entspannungsposition erlauben. Innert kurzer Zeit muss das Auto also den Wandel vom mobilen Loungechair oder Bett zum Sportsitz mit aktivem Fahrspass bieten

Entertainment und Kommunikationsfunktionen

Das Feierabendbier mit den besten Freunden, Geschäftssitzungen, Serien verfolgen, Hausaufgaben lösen mit den Kindern – für manche Aktivitäten fehlt schlicht die Zeit, wenn man immer länger im Stau steht. Längere Pendlerzeiten verlangen also vom Stadtauto der Zukunft bessere Kommunikationsfunktionen und ein ausgedehntes Unterhaltungsprogramm. Man könnte sich vorstellen, dass die Sitzung beispielsweise über Videotelefonie erfolgt, während der Bordcomputer das Gespräch aufzeichnet. Das autonome Auto bringt einem bequem nach Hause steuern, während man auf einem Display mit Sohn und Tochter Matheaufgaben löst oder Vokabeln abfragt.

Automatisierung von Stop-and-Go-Situationen


Gerade noch bei grün über die Kreuzung geschafft? Eins ist sicher, der nächste Stop kommt bald. Automatisierte Start-Stopp-Systeme sind ökologisch. Nebst natürlichen Ressourcen spart man sich auch viel Arbeit, denn sobald das Auto bei betätigter Bremse zum Stehen kommt, schaltet der Motor automatisch aus.

Ein wenig Privatsphäre bitte

Ein weiterer Trend, der durch die Urbanisierung zunimmt, sind von aussen blickdichte Fenster. Sie schützen die Insassen vor neugierigen Blicken. Betreibt man immer mehr Aktivitäten vom Auto aus, nimmt auch das Bedürfnis auf Privatsphäre zu.

Schluss mit schlechter Luft

Der Gesundheitstrend umfasst bei Stadtbewohnern nicht bloss veganen Superfood oder Yoga. Der Durchschnitts-Mensch atmet täglich um die 10 000 Liter Luft ein. Kein Wunder, will man sich also im Auto auch vor Smog schützen. Kontrollierte Klimaautomatik nimmt deswegen an Bedeutung zu. Volvo arbeitet mit «CleanZone», erfahren Sie hier mehr.

Emissionen

Im Zuge der weltweiten Nachhaltigkeitsanstrengungen sind alternative Antriebssysteme auf dem Vormarsch. In diesem Rahmen ist auch die Elektrifizierungs-Strategie von Volvo ein wichtiger Schritt, um Emissionen zu reduzieren.

Innovationen im Automobilbereich, könnten in Zukunft selbst Mumbais Strassen zur Wohlfühloase machen. Stattt Lärm, Smog und Stress warten vielleicht bald schon Entspannung, Spass und eine Luftqualität wie in den Schweizer Alpen.

Wenn Sie mehr über Autoinnovationen für Städte wissen wollen, wenden Sie sich an Ihren Volvo-Vertreter.