Tierisch heiss im Auto – worauf ist zu achten?

Sommer, Sonne, Sonnenschein – wer ist da nicht gerne mit Kind und Kegel unterwegs? Herrlich, im von der Klimaanlage gekühlten Auto oder bei geöffneten Fenstern durch die Gegend zu fahren und sich den Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen … weniger toll fühlt sich die Sonne, respektive sommerliche Hitze allerdings im stehenden Fahrzeug an.

Das sollte man auch nicht vergessen, wenn man mit dem Nachwuchs und/oder dem Vierbeiner unterwegs ist – denn diese leiden genauso, wenn nicht noch mehr unter der Hitze wie wir selbst. Da kann es schon einmal zum Verhängnis werden, wenn man „nur schnell“ etwas erledigen möchte und den Anhang in der Zwischenzeit im parkierten Auto warten lässt, denn: … es dauert ja nicht lange.

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Gute Absicht kann fatal enden – lassen Sie Kinder auch bei kurzem Parkieren nicht im Auto

Laut Gesetz ist es verboten, den Automotor im Stand laufen zu lassen, auch dann, wenn es dazu dienen soll, denn Innenraum zu kühlen – damit erübrigt sich auch die Klimaanlage. Und selbst wenn es erlaubt wäre, würde der Effekt kein grosser sein, da der Kühler der Klimaanlage bei einem stehenden Auto kaum ausreichend mit Luft versorgt würde.

Rasant steigende Temperaturen

Selbst wenn es also wirklich schnell gehen sollte, ist es bei sommerlichen Temperaturen nicht ratsam, Kinder (oder auch Erwachsene) und Hunde (oder andere Haustiere) zurückzulassen. Auch wenn man mit guter Absicht handelt – beispielsweise, weil die Kinder schlafen und man sie nicht wecken möchte: 25 Grad Aussentemperatur reichen bereits aus, um das Thermometer im Innenbereich auf 40 Grad klettern zu lassen, während Karosserie und Armaturenbrett gleich auf 80 Grad aufheizen können.

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Hitzeentwicklung im geschlossenen Auto ©www.liliput-lounge.de

Kinder haben im Vergleich zum Körpervolumen eine relativ geringe Oberfläche, sodass sie Wärme schlechter ausgleichen können. Hinzu kommt, dass im Auto richtiges Schwitzen durch die Kleidung und den Kinder- oder Autositz verhindert wird. Da ausserdem – vor allem bei geschlossenen Fenstern – die Luftzirkulation fehlt, erhitzt der Körper dreimal schneller als bei gleichen Temperaturen an der frischen Luft.

Safety First. Immer. – Ein Leitsatz von Volvo

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Sollte es trotzdem tatsächlich einmal dazu kommen, dass jemand unabsichtlich und unfreiwillig im Fahrzeug eingeschlossen wird, dann kann eine Rettungskarte bei der Befreiung der eingeschlossenen Insassen helfen. Diese standardisierten Rettungskarten werden mittlerweile von allen Herstellern und Importeuren für die unterschiedlichen Modelle angeboten und dienen in erster Linie den Rettungskräften oder Fachleuten, die eingesperrte Fahrzeuginsassen von aussen aus ihrer misslichen Lage befreien möchten. Sicherheitshinweise finde sich ausserdem generell in den Betriebsanleitungen, die mit jedem Fahrzeug ab Werk geliefert werden.

Tierisch heiss

Wenig hilfreich sind solche Angaben freilich für eingeschlossene Vierbeiner. Für tierische Genossen kann das in der Sonne geparkte Auto innerhalb kürzester Zeit zur fatalen Falle werden und es kommt leider immer wieder vor, dass Hunde elendig verenden. Da hilft es weder das Fenster noch das Schiebedach einen Spaltbreit offen zu lassen, denn es kommt weniger auf die Umgebungstemperatur als auf die Strahlungsintensität der auftreffenden Sonnenstrahlen an, die zum sogenannten Glashauseffekt führen. Dieser entsteht, wenn die Strahlen durch die Glasflächen ins Innere des Autos dringen und die Inneneinrichtung sich durch Aufnahme der kurzwelligen Strahlung erhitzt, während die langwellige Strahlung wieder abgegeben wird.

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Mit Fahrtwind fühlt sich ein Hund deutlich besser als im geschlossenen, parkierten Auto

Hunde können nicht schwitzen und müssen sich bei grosser Hitze durch Hecheln abkühlen. Wenn aber die Umgebungstemperatur zu hoch ist und sich dann eventuell auch noch das Wageninneren so aufgeheizt hat, dass es schwül wird und die Luftfeuchtigkeit zunimmt, dann hilft kein Hecheln mehr. Der geringe Luftraum im Auto macht dem Hund die Wärmeabgabe durch Hecheln unmöglich und er erliegt dem Hitzetod durch Kreislaufzusammenbruch.

Das Zurücklassen von Hunden im Fahrzeug gilt dementsprechend als fehlende oder ungenügende Fürsorge und Pflege und kann mit einem Bussgeld von bis zu 20’000 Franken oder einer Haftstrafe geahndet werden.

Lassen Sie also weder Ihren Nachwuchs noch Ihr Haustier im Auto, wenn Sie noch einen schnellen Gang haben – Sicherheit geht immer vor! Safety first. Immer.

Wenn Sie mehr Tipps zum Umgang mit der Hitze wollen – wenden Sie sich an den Volvo Vertreter in Ihrer Nähe.

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