Friend of Volvo Pascal Schmutz will aufs Matterhorn

Wohin im Sommer? Wir haben unsere Friends of Volvo gefragt, wo sie die Ferien verbringen werden. Starkoch Pascal Schmutz hat sich ein besonders hohes Ziel gesetzt.

Wo planst du, deine Ferien im Sommer zu verbringen?
Allgemein ist Reisen für mich sehr wichtig, ob in der Schweiz oder im Ausland. Ich will entdecken, meinen Kopf mit neuen kulinarischen Bildern und Geschichten füllen, meine Sinne brauchen das. Ich will neue Produzenten kennenlernen und spannende Produkte entdecken. Ich liebe die Abwechslung in allen Bereichen! Im Moment ist die Sachlage natürlich speziell und ich schaue von Woche zu Woche, wie sich die Lage entwickelt.

Diesen Sommer wird auch für mich die Schweiz mein Reiseland sein. Wo genau, weiss ich noch nicht. Mir ist aber das Besteigen des Matterhorns noch immer im Kopf, ich wollte das im letzten Jahr schon umsetzen. Und ein paar andere Gipfel spuken mir auch noch im Hirn herum. Ich will an Orte gehen, an die man als Deutschweizer nicht als erstes denkt, wenn man Ausflüge plant: die Westschweiz. Aber ich möchte mich einfach treiben lassen und mit meinem Volvo XC90 drauflos fahren. Ich bin ja auch beruflich viel unterwegs und besuche spannende Menschen in der Schweiz, die mit Herzblut und persönlicher Überzeugung eigene Produkte entwickeln. Sie haben einen grossen Einfluss auf mich und mein Schaffen. Ich brauche diese Inspiration. Ein weiterer Grund, warum ich mich auf Ferien in der Schweiz freue: Ich reise auch privat nie, ohne die Augen nach spannenden Geschichten offen zu halten!


Was ist der grösste Unterschied zur «normalen» Ferienplanung?
Ich bin sehr fokussiert auf die heimische Küche; deshalb ist es für mich sehr wichtig, dass ich als Ergänzung auch Inspiration in anderen Ländern holen kann. Gerade diese Kombination macht meinen Stil aus. Das fehlt mir jetzt. Wenn ich im Kopf immer die Schweizer Küche präsent habe, bin ich froh, mal Tapas oder eine Nudelsuppe im Ausland geniessen zu können.

Bist du ein Spontan-Reiser?
Es kommt immer auf die berufliche Situation an, aber Ferien buche ich meist nach der jeweiligen Stimmung. Ich kann dabei sehr spontan sein, manchmal fast zu spontan, so dass ich mich damit auch schon in herausfordernde Situationen gebracht habe. Das ist mir aber egal. Ich wünsche mir sogar noch viel mehr Spontaneität, wenn ich ehrlich bin. Immer alles zu planen, das nervt mich! Ja… und packen kann ich nicht, es ist ein mühsamer Prozess für mich, der sich recht in die Länge ziehen kann.

Wie reist du an dein Ziel?
Das ist sehr unterschiedlich. Mit meinem XC90 kurve ich sowohl im Inland als auch im Ausland herum. Ich bezeichne ihn scherzhaft als mein zweites Zuhause. Aber ich bin da wirklich easy drauf, ob auf dem Velo oder zu Fuss. Ich muss gestehen: Ich bin jetzt nicht so der ÖV-Geniesser, ich kann das irgendwie auch nicht so gut. Bus fahren mag ich gar nicht.


Worauf achtet man dieses Jahr besonders?
Respekt vor den Mitmenschen haben, aufeinander schauen. Man sollte seinen gesunden Menschenverstand nutzen, mit Bedacht reisen und dabei natürlich auf die Umwelt achten. Besonders hasse ich die Vermüllung der Natur. Das macht mich sehr wütend!

Wie stark beeinflusst die Absage von Grossanlässen deinen Sommer?
Das gehört zum Leben leider dazu: Manche werden feiern und andere trauern. Ich habe die Schicksale von verschiedensten Veranstaltern miterlebt – es ist brutal. Dazu gehören natürlich auch die Festivals im Sommer. Für mich ist es traurig, wenn diese nicht stattfinden. Sie bringen Emotionen und das ist extrem wichtig für uns alle. Zudem mag ich Musik. Und wenn es dann noch Essen und Trinken dazu gibt, glückliche Gesichter um mich herum… ja, das berührt mich und ich werde das sicher vermissen. Aber ich werde andere Dinge schätzen in diesem Sommer und freue mich über alle, die aufgrund der momentanen Situation vielleicht eigene Projekte zum Fliegen bringen. Schweizer sind positive Leute und kreativ. Ich glaube, wir kommen da stark heraus.

Hast du einen guten Tipp, den man sich zu Herzen nehmen sollte?
Rücksicht nehmen und schätzen, was man hat – versuchen, das Gleichgewicht zu behalten. Ich bin ja nicht Buddha und deshalb sage ich: Trefft euch, kocht zusammen, trinkt was Gutes und habt Freude am Leben! Und zum Schluss: Einweg-Grills braucht keiner, schon gar kein Seeufer, kein Park oder keine andere Wiese.